Handelsstrategien mit Erfolg

Die folgenden Strategien handeln wir unseren Depots:
 

     1. Einkommensstrategie S&P500-Index (Bull Put Spreads)

 

     2. VXX Short

 

     3. Handel von US-Earnings

 

     4. Feiertagsstrategie

 

Alle Handelsstrategien folgen einem strengen Regelwerk, das klare Ein- und Ausstiegssignale liefert und so Verluste minimiert.

 

Im Ergebnis können hohe Trefferquoten und zweistellige Renditen auf das eingesetzte Kapital erreicht werden: Handelsstrategien mit Erfolg.

Ablauf

Grundsätzlich führen wir die Schulungen als Gruppen-Coachings online durch. Individuelle Coachings sind nach Absprache möglich. Teilen Sie uns diesen Wunsch über das Bestellformular bitte mit und wir machen Ihnen ein Angebot.

 

Das Ziel der Schulungen ist, dass Sie die Handelsstrategie im Anschluss beherrschen und eigenständig handeln können

 

Das gezeigte Material (Präsentation und Aufzeichnung der Schulung) wird Teilnehmern im Anschluss bereitgestellt. 

1. Einkommensstrategie S&P500-Index

 

Unser regelmäßig gehandelter Haupt-Einkommenstrade. Zuletzt vorgestellt von Andreas Martens auf dem Optionssymposium 2020 und 2021 in Hamburg.

 

Der Trade besticht durch sein einfaches und robustes Regelwerk. In ständiger Abfolge werden Bull Put Spreads auf den S&P500-Index geschrieben und die Prämie vereinnahmt. Für Optionshändler ist dieser typische Stillhalter-Trade nichts Neues. Wir wissen jedoch aus mehreren Jahren Live-Trade-Erfahrung und intensiven Backtests, dass mit einem geschickt ausgearbeiteten Regelwerk die Trefferquote und Rendite dieser Strategie signifikant gesteigert werden können.

 

Delta, Theta, Vega, Take Profit, Stop Loss, ...

 

Für den Erfolg einer Strategie ist es entscheidend, die passenden Antworten auf z. B. folgende Fragen zu haben:

 

  • an welchem Delta platziere ich den Short-Strike?
  • wie groß soll die Spread-Weite sein?
  • welche Laufzeit (DTE) sollen die Optionen beim Aufsetzen des Trades haben (Shorts und Longs evtl. unterschiedlich lang)?
  • bei welcher Gewinnschwelle schließe ich den Trade?
  • wie weit lasse ich den Trade in den Verlust laufen, bevor ich die Position schließe?
  • in welcher Größenordnung möchte ich die Strategie handeln, in Bezug zu meiner Gesamtdepotgröße?
  • handle ich die Strategie auch in Bärenmärkten und wie erkenne ich den Beginn und das Ende eines Bärenmarktes?

 

Mit unseren Antworten auf diese Fragen erhält man eine Strategie, die folgende Kennzahlen aufweist (Backtest ab 2013, erstellt mit eDeltapro):

 

  • Trefferquote: 94%
  • Ø Tage im Trade: 15 
  • Ø Rendite p.a.: 26,9%
  • Maximaler Drawdown: -11%

 

Margin/Depotauslastung

 

Ausgehend davon, wie viel maximalen Drawdown man als Händler bereit ist „zu ertragen“, kann die Rendite noch weiter gesteigert werden, indem das Risiko- und Moneymanagement angepasst wird. Wie das funktioniert, erklären wir in unserer Schulung. Auf diese Weise ist z.B. eine Steigerung der Rendite auf 48,2% p.a. möglich, bei einem maximalen Drawdown von -17%.

 

Umgekehrt können besonders risikobewusste Händler den maximalen Drawdown der Strategie auf unter 10% reduzieren, wenn man bereit ist, dafür auf ein paar Prozent Rendite zu verzichten.

 

Trade Management

 

Der Zeitaufwand für die Umsetzung unserer Einkommensstrategie ist sehr gering. An den meisten Tagen im Monat gibt es für uns nämlich rein gar nichts zu tun. Ist der Trade erst einmal eröffnet, läuft er anschließend im „Autopilot“-Modus. Oft reicht ein täglicher Blick in die Handy-App, um schnell zu erkennen, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht. Hat man z. B. urlaubsbedingt wenig Zeit, lassen sich auch Stop-Orders platzieren, sodass der Broker die Überwachung des Trades übernimmt. 

 

Steuer

 

Seit dem Jahr 2021 gilt für diese Art von Stillhalter-Trades eine neue steuerliche Regelung. Verluste aus Termingeschäften dürfen nur noch bis maximal 20.000 Euro mit Gewinnen verrechnet werden. Aus diesem Grund haben wir unser Regelwerk so angepasst, dass dieser Trade für Konten in einer Größenordnung von 30.000 bis 50.000 Euro handelbar ist, auch als Privatperson (ohne eine GmbH gründen zu müssen). Selbst für Konten oberhalb von 50.000 Euro bieten wir eine Variante, die ebenso erfolgreich gehandelt werden kann, unter Berücksichtigung der 20.000 Euro Verlustverrechnungsbeschränkung.

 

Signaldienst

 

Alle hier angebotenen Schulungen verfolgt das Ziel, dass die Strategie im Anschluss eigenständig gehandelt werden kann. Mit ein wenig Vorerfahrungen im Optionshandel, z. B. mit dem Handel von Short Puts oder Credit Spreads, sollte dies auch problemlos möglich sein.

 

Diejenigen, die Trades im Anschluss an die Schulung jedoch gerne "in Gesellschaft" umsetzen möchten oder beboachten möchten, wie wir die Trades umsetzen, können unseren Signaldienst nutzen. Die kürzeste Laufzeit des Signaldienstes beträgt einen Monat und muss nach Buchung nicht separat gekündigt werden.

Signaldienst

Ergänzung oder Alternative zur Schulung

Möchten Sie nicht das gesamte Regelwerk studieren, aber in Echtzeit informiert werden, sobald wir in der Einkommensstrategie einen Trade aufsetzen oder schließen? Dann könnte unser Signaldienst für Sie interessant sein.

Kapitalkurve Einkommensstrategie S&P500-Index

Grafik: Aus 10.000 € werden von 2013 bis 09/2021 in der Standard-Variante ca. 75.500 €.

 

(Logarithmische Skalierung. Zum Vergrößern bitte anklicken)

Live-Echtgeld-Depot

Die "Einkommensstrategie S&P500-Index" wird zu Schulungszwecken in einem separaten Echtgelddepot gehandelt. Updates erscheinen regelmäßig im Blog und per E-Mail (anmelden).

Schulungsinhalt

 

  • Regelwerk der Einkommensstrategie
  • Aufbau des Hedgingbausteins
  • Erläuterung der Börsenampel
  • Umfangreiche Backtests und Research-Ergebnisse
  • Bereitstellung eines Excel-Trading-Journals zum Tracking der Trades

 

Sie sollten bereits erste Erfahrungen mit einfachen Optionsstrategien (z. B. Cash Secured Put, Bull Put Spread) gemacht haben. 

 

Ziel der Schulung: eigenständiger Handel der Strategie.

2. VXX Short

 

Diese Strategie basiert auf der natürlichen Abwärtsdrift, der dem bekannten Volatilitäts-ETN VXX von seinen Schöpfern quasi "in die Wiege gelegt" wurde.

 

Optionshandel und Volatilität sind zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind. Für Stillhalter bedeutet eine erhöhte Volatilität, dass attraktive Prämien vereinnahmt werden können. Ein starker und schneller Anstieg der Volatilität, wie zum Beispiel im Februar 2020, treibt uns Stillhaltern allerdings die Schweißperlen auf die Stirn.

 

Aber wir wissen: die Volatilität wird wieder in Richtung ihres Mittelwertes fallen und damit auf ein ruhiges Niveau zurückkehren. Diesen „mean reversion effect“ und eine weitere Besonderheit dieses ETNs handeln wir mit unserer Strategie VXX Short.

 

Das hört sich zunächst einmal einfach an. Und das ist es auch, wenn man ein funktionierendes Regelwerk anwendet. Denn der Handel der Volatilität hat seine Tücken, die dem Depot stark zusetzen können, wenn man entscheidende Faktoren nicht beachtet und das Risiko nicht begrenzt.

 

Handel in drei Zeiteinheiten
 

Wir haben für den VXX-Short-Handel Strategien für drei unterschiedliche Zeiteinheiten entwickelt (4-Stundenchart, Stundenchart und 15-Minutenchart). Die Regelwerke sind hierbei sehr einfach in der Umsetzung und erfordern, je nach gehandelter Zeiteinheit, mehr oder kaum Zeit vor dem Bildschirm.

 

Die Bildschirmzeit kann durch Nutzung von Alarmfunktionen und automatischen Benachrichtigungen deutlich reduziert werden. Wie das funktioniert, zeigen wir in der Schulung.

 

Automatisierter Backtest + Alarm bei jedem Trade 
 

Um aussagekräftige, zuverlässige Backtests erstellen zu können und Alarme für jeden Handelsein- und Ausstieg gemäß Regelwerk (inkl. Take Profit/Stop Loss) zu erhalten, haben wir für die Chartsoftware tradingview.com ein eigenes Pine-Script programmiert. Unsere Programmierung ermöglicht es uns, unser Regelwerk intensiv auf Rendite und Robustheit zu überprüfen.

 

In der Schulung zeigen wir Teilnehmern, wie einfach man mit dem Script arbeiten kann und stellen es anschließend zur freien Verwendung zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja mithilfe unseres Scripts noch andere Underlyings, die mit einer gewissen Einstellung der Indikatoren erfolgreich gehandelt werden können.

 

Übrigens: wir haben das Regelwerk Anfang des Jahres so umgestellt, dass dieser Trade keinerlei Berührung mit den 20.000 Euro Verlustverrechnungsbeschränkung für Börsentermingeschäfte hat. Die Strategie kann also auch als Privatperson ohne GmbH umgesetzt werden.

 

Handel im 4-Stundenchart (H4)

 

Auf H4 kann unsere Strategie problemlos von Berufstätigen und Tradern umgesetzt werden, die ihre Bildschirmzeit gerne auf ein Minimum reduzieren: pro Jahr finden nur durchschnittlich 3-5 Trades statt. Durch Nutzung der Alarmfunktion wird man rechtzeitig auf ein bevorstehendes Signal hingewiesen und hat im Anschluss genug Zeit, den Trade umzusetzen.

 

Kennzahlen 2009-2021:

  • Durchschnittliche Rendite:         49,8 % p.a.
  • Anzahl Trades:                              3-5 p.a.
  • Trefferquote:                                 74 %
  • Maximaler Drawdown:               -26,5 %

 

Der maximale Drawdown trat Ende Februar 2020 auf, also direkt zu Beginn der Corona-Krise. Davor lag der maximale Drawdown seit 2009 bei -15%. Der maximale Drawdown von -26,5 % wurde übrigens „eingerahmt“ von einem +44%-Trade direkt davor und einen +44%-Trade direkt im Anschluss - siehe auch Grafik 1.

 

Zeiteinheit Stundenchart (H1)

 

Die Umsetzung auf H1 erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, ist aber mithilfe von Alarmfunktionen trotzdem relativ zeitsparend umsetzbar.

 

Kennzahlen 2010-2021:

Durchschnittliche Rendite:         52,2 % p.a.

Anzahl Trades:                             ca. 16 p.a. 

Trefferquote:                                58 %

Maximaler Drawdown:               -27,3 %

 

Die höchsten Drawdowns von -27 % und -26 % hatte die Strategie in den Jahren 2011 und 2015 auf. In den übrigen Jahren lag der max. Drawdown zwischen -8 % und -24 %.

 

Die VXX-Short-Strategie ist aus unserer Sicht eine ideale Ergänzung zur oben beschriebenen Einkommensstrategie auf den S&P500-Index, da sie gerade bei starken Rücksetzern am Markt die besten Ergebnisse aufgewiesen hat (2018 +100 % und 2020 +255 %):

 

Kennzahlen 2015-2021:

Durchschnittliche Rendite:         81,0 % p.a.

Anzahl Trades:                              ca. 16 p.a.

Trefferquote:                                 65 %

Maximaler Drawdown:               -24,2 %

 

Mit einer kleinen Ergänzung lässt sich die Performance im Stundenchart sogar noch weiter steigern ("Turbo-Variante"). Hier erhöhen wir die Positionsgröße, wenn der Trade nach Aufsetzen gegen uns läuft und wir so die Gelegenheit haben, bei geringerem Risiko eine erhöhte Rendite zu erwirtschaften. Alle Details werden in der Schulung vermittelt. 

 

Zeiteinheit 15-Minutenchart (M15)

 

Die gesteigerte Aufmerksamkeit, die man dem Handel auf M15 zukommen lassen muss, wird mit einer deutlichen Steigerung der Performance belohnt - insbesondere, wenn man das unterjährig erwirtschaftete Kapital reinvestiert (unterjähriger Zinseszinseffekt).

 

Kennzahlen 2019-2021:

Durchschnittliche Rendite:         148,3 % p.a.

Anzahl Trades:                              ca. 60 p.a.

Trefferquote:                                 49 %

Maximaler Drawdown:               -22 %

 

Die unterschiedliche Länge obiger Backtests liegt in den Zeiteinheiten begründet. Je kleiner die Zeiteinheit, umso weniger weit reichen die uns zur Verfügung stehenden Daten in die Vergangenheit. 

Kapitalkurve VXX Short auf H4

Grafik 1: Aus 10.000 € werden im Handel von VXX Short im 4-Stunden-Chart von 2009 bis Ende 2021 1,66 Mio. €.

 

(Aufgrund der logarithmischen Skalierung der Y-Achse weisen unsere Grafiken nicht den typischen, exponentiellen Verlauf einer Zinseszinsgrafik auf. So können Sie die Performance der einzelnen Trades bei stets steigendem Kapitaleinsatz jedoch besser nachvollziehen.)

Kapitalkurve VXX Short im Stundenchart

Grafik 2: Aus 10.000 € werden von 2010 bis Ende 2021 beim Handel von VXX Short im Stundenchart 1,5 Mio. €.

Kapitalkurve VXX Short im Stundenchart

Grafik 3: Aus 10.000 € werden von 2019 bis Ende 2021 beim Handel von VXX Short im 15-Min.-Chart 151.600 €.

Für 749 € vermitteln wir Ihnen in Zoom-Meetings die Strategie und die Regeln für die drei erwähnten Zeiteinheiten. Die Renditen 2021 unter Berücksichtigung des unterjährigen Zinseszins:

 

  • 4-Stundenchart | + 72% | 5 Trades
  • Stundenchart | + 42% | 18 Trades
  • 15-Min.-Chart | + 168% | 58 Trades

 

Schulungsinhalt

 

  • Was ist der VXX und wie kann man dieses Underlying handeln?
     
  • Regelwerk und konkrete Umsetzung für drei Zeiteinheiten (H4, H1, M15)
     
  • Nutzung von Alarmfunktionen und automatischen Benachrichtigungen
     
  • Backtests mit unserem Pine-Script 
     
  • Überlassung des Pine Scripts und Einweisung in die Anwendung; auch für andere Underlyings anwendbar
     
  • Handel des VXX-ETNs mithilfe von Optionen (keine Berührung mit den in DE gültigen 20.000 Euro Verlustverrechnungsbeschränkung)

3. US-Earnings

 

Einmal im Quartal veröffentlichen alle an der US-Börse notierten Unternehmen die Ergebnisse des vergangenen Quartals ("Earnings"). Die implizite Volatilität der Optionen des jeweiligen Basiswerts steigt bis zum Zeitpunkt der Ergebnisveröffentlichung stark an und fällt direkt im Anschluss der Veröffentlichung in sich zusammen ("volatility collapse"). Dieses Phänomen nutzen wir als Optionshändler zu unserem Vorteil aus. 

 

Mit unserem Regelwerk, zuletzt von Andreas Martens im Jahr 2018 auf dem Optionssymposium in Hamburg vorgestellt, erzielen wir sehr hohe Trefferquoten. Die Entwicklung der aufsummierten Gewinne sehen Sie im nebenstehenden Chart.

 

Zwei Gründe sind maßgeblich für die hohen Trefferquoten, die wir mit unserer Strategie erzielen:

 

  • Sorgfältige Aktienauswahl: Wir handeln die Earnings nicht auf jede xbeliebige Aktie. Nur die Aktien, die unseren Auswahlkriterien entsprechen kommen für unseren Handel in Frage

  • Reparaturstrategie: Nicht jeder Trade wird ohne Umwege ein Gewinner. Manchmal läuft der Trade zunächst nicht wie geplant und muss eine „Ehrenrunde“ drehen. Nach durchgeführter Reparatur können wir die Position aber dann doch noch mit einem Gewinn schließen. Und das meist schon nach kurzer Zeit.

Earnings-Trades seit Januar 2020

4. Feiertagsstrategie

 

Bei genauer Betrachtung der vergangenen 15 Jahre hat sich gezeigt, dass es bestimmte Wochen und Monate um US-Feiertage gibt, in denen der Markt mit hoher Trefferquote steigt.

 

Basierend auf dieser Erkenntnis verkaufen wir über diese Zeiträume Puts im S&P 500 (oder für kleinere Konten im den Index abbildenden ETF "SPY"). Mit einem klaren Regelwerk für Ein- und Ausstieg konnte im Backtest von 2006  bis 2020 eine Trefferquote von 92% erreicht werden. 

 

Diese hohe Trefferquote spiegelt sich in der steilen Ertragskurve wider: wenige Fehltrades führen zu geringen Rücksetzern in der Grafik. Wir haben in dieser Darstellung bewusst die Kontraktgröße über die Jahre unverändert gelassen, um das außergewöhnliche Verhältnis der Gewinner-/Fehltrades hervorzuheben. Es wurde stets eine Prämie von 2.000 $ vereinnahmt und bei 75% Gewinn geschlossen.

 

Im Kern handelt es sich bei dieser Strategie um ein typisches Stillhaltergeschäft, jedoch mit "gehebelter Wahrscheinlichkeit": die theoretische Wahrscheinlichkeit, dass der Short-Kontrakt zur Fälligkeit im Geld sein wird (ausgedrückt im Delta des Short puts), wird hier mit der hohen Trefferquote der saisonal starken Phasen gekoppelt. 

Summe der Erträge der Feiertagsstrategie

Transparenz

Erfolg